Wasserstoff als Energieträger II – Die Brennstoffzelle

Brennstoffzellen – Stromquellen der Zukunft

Obwohl als neuartige und daher noch zu evaluiernde Technologie dargestellt, ist das Konzept und auch die praktische Anwendung von Brennstoffzellen seit fast einem Jahrhundert bekannt.

Es wird eine kurze Geschichte dieser Technologie vorgestellt und ihr moderner Einsatz besonders im Hinblick auf die e-Mobilität diskutiert.

Vortragende: Claudia Reuter, Dipl. Physikerin

  • Termin: 1. Juli 2017 18:00 – 21:00 Uhr
  • Dauer: 2 Stunden
  • Gebühr: 6€, Mindestteilnehmer 5, Anmeldung bis 15.5.
  • Ort: Weilheim, Kirchheim oder Esslingen

Wasserstoff als Energieträger I – Erzeugung & Speicherung

Eine Übersicht über die Einsatzmöglichkeiten des Superrohstoffs Wasserstoff, seine Gewinnung und Speicherung.

Vortragende: Claudia Reuter, Dipl. Physikerin

  • Dauer: 2 Stunden
  • Termin: 24.6. 2017 18:00-21:00
  • Mindesteilnehmer: 5, Anmeldung bis 31.5.
  • Gebühr: 6€
  • Ort: Weilheim,  Esslingen oder Kirchheim

11. November:
Remembrance Day

… bei uns heisst er Volkstrauertag und findet am zweiten  Novemberwochenende statt – Gedenken an die Gefallenen des I. Weltkriegs, welcher das industrielle Töten auf die Schlachtfelder brachte. Und neue Dimensionen des Grauens eröffnete: Unterseeboote und Kampfflugzeuge. Danach nur eine kurze  Atempause, bis eine noch globalere Auseinandersetzung kam. Diese gebar die „Segnungen“ des Atomzeitalters – aus einer Massenvernichtungswaffe. Nun stehen wir vor einem zweiten kalten Krieg, oder schon wieder mitten darin. Die zukünftige Haltung der USA in diesem Konflikt: Donald Trump kann ich hier nicht einschätzen, Hillary war immer eine Hardlinerin wie Maggie Thatcher. Oh Leute, hättet Ihr doch bloss Bernie Sanders gewählt …

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Rot wie das Blut der sinnlos Dahingeopferten: Klatschmohn oder Türkenmohn. Die Blume der Unterweltskönigin Persephone. Er bedeckte einst die Schlachtfelder in Flandern.                      Demeter Mourning ©beast666 2015
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Wo wird der Weg hinführen … ? Passages ©beast666 2008
Treibsand oder Sackgasse …? Dissolution ©beast666 2008
Treibsand oder Sackgasse …? Dissolution ©beast666 2008

Der 11.November ist auch das Fest von St.Martin, der obwohl er Pazifist war – nicht leicht als kaiserlicher Leibgardist im alten Rom – als Schutzpatron der Soldaten gilt.

Ach ja, die Karnevalsaison am Rhein startet ebenfalls heute um 11:11 Uhr … na dann Alaf und Helau!

Trick or Treat …?

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Halloween Greetings ©scrano 2016

Halloween steht ja vor der Tür, damit es aber nur Süsses gibt, und nicht in den sauren Apfel gebissen werden muss:

  • Qualitätsmanagementsystem up to date?
  • Schon mal an SPC oder FMEA gedacht?
  • Was so in Datengräbern schlummert:
    • Statistikkenntnisse aufpolieren ?
    • Datenbanklösung aktualisieren?

Zu allen diesen Fragestellungen haben wir etwas anzubieten … wir besuchen Sie auch gerne an ihrem Stand auf der Electronica ’16 in München.

Dann also: Trick or Treat, und lassen Sie sich den Apfel schmecken.

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Fractal Apple Core ©scrano 2013

Stocks and references for „Happy Halloween“:

Altersdiskriminierung – nein danke!

Vor allem auch an den Universitäten macht sich Altersdiskriminierung breit – dabei haben ältere Semester nachweislich höheren Studienerfolg und das Märchen vom Jung-Genius in den MINT-Fächern ist schon lange überholt, selbst in Mathematik. Eine nette „urban legend“, mehr nicht. Die gab es vielleicht mal in UNSERER Generation, weil wir als Studenten nicht mit allen Mitteln der Zeitvertreibsgesellschaft ausgerüstet waren und noch TATSÄCHLICH in der Garage bastelten. Und auch meistens nur in den USA, da man es dort mit einer von selbsternannten Eliten beherrschten formalen Ausbildung nicht so ernst nahm.

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Doch zurück zum Grauwerden: Wie das Rätsel der Sphinx es ausdrückt – jeder muss sich mit dem Alterungsprozess abfinden – dann ist Schluss mit rosa Brille, Licht und Liebe und sonstigem Eskapismus-Torheiten. Da hilft auch kein Pseudo-Schamanentrip mit Ayahuasca-Session in irgend einem verlausten Dschungelcamp. Auch Botox und das Festtackern der Gesichtshaut hinter den Ohren sind irgendwann überstrapaziert. Und bei Brüsten, liebe Mit-Genossinnen, ist die Schwerkraft nun einmal unerbittlich. Die Realität holt jeden ein – davor kann man auch nicht in virtuelle Welten flüchten, trotz der Flut von sinnlosen Zerstreuungsmöglichkeiten, die es gerade bei den elektronischen Medien gibt, und mit denen uns ein rosa Schleier über die traurige Wirklichkeit gebreitet wird. Den Gipfel des Ablenkungs-Schwachsinns stellt gegenwärtig der Pokemon-Go Hype dar – jetzt müssen Unternehmen schon MA anweisen, in Gefahrenzonen das Fangen virtueller Monster zu unterlassen! Was für eine Welt von ERWACHSENEN haben wir da mit unseren gut gemeinten, aber mittlerweile als fragwürdig geltenden, libertären Erziehungsmodellen geschaffen? Wenn früher jemand unsichtbare Ungeheuer fangen wollte, hat man ihn in eine Zwangsjacke gesteckt – und das vollständig zu recht!

Wehrt Euch, liebe Silberfüchse- und Innen, wir sind bald in der Mehrheit – dann lassen wir uns nicht mehr gängeln oder abschieben! Statt Spassgesellschaft mit dem Augenmerk auf „work-life“ Balance soll wieder Einsicht, Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein über Ego-Posieren und dreiste Spiegelfechterei siegen! Bekämpfen wir den Jugendwahn! Die Welt ist kein Spielzimmer.

Lieber Anstand und Verstand als einen kulturellen und sozialen Notstand, wie wir ihn gerade erleben!

Ein Nachtrag:

Zum Thema Personalien bei Bewerbungen und dem Argument, dass aus Gründen der Vermeidung von Diskriminierung das Geburtsdatum (bei einigen wenigen Jobportalen) nicht mehr angegeben weren muss:

Ist doch totaler Unsinn, da im CV eine CHRONOLOGISCHE Aufstellung mit Datum des z.B. Hochschulabschlusses erwartet wird – also was soll’s. Schmäh, Zynismus und Hohn.

Neueste Blüte: Schulungsmassnahmen für ältere hochqualifizerte Arbeitslose.

  • Vielleicht kann man ja bei dem hier eine Fortbildungsmassnahme buchen … zumindest keine Spur von Thanatophobie, wie sonst in der Gesellschaft.
  • Selbst bei LinkedIn hat man was gemerkt.
  • Und der VDI warnt schon länger.
  • Noteninflation: Die Studierenden haben es einfach nicht mehr drauf – deshalb werden selbst die grössten Nieten noch mit Bestnoten bedacht – wollen Sie wirklich so jemanden Projekte anvertrauen?
  • Die immer kläglicher ausfallenden Resultate sprechen für sich – da muss dann eben mit Software getrickst werden, wenn die jugendlich-nassforschen Ingenieure bei der Motorentwicklung versagen.
  • Aber für so gesellschaftsrelevante Berufe wie
    • Social Media Manager – im Ernst ?
    • oder SEO-Optimierer – das Glanzstück – reicht es dann vielleicht noch.
  • Dass viele der Unternehmen mit ihren Anzeigen, in denen vom „jungen Team“ geschwärmt wird, oder deren Aufmachung (das ach so trauliche „Du“) bestimmte Zielgruppen anspricht und auch bewusst welche ausgrenzt, sogar einen Rechtsverstoss begehen, sollte auch viel stärker bewusst gemacht werden.
  • Wehrt Euch, ältere Semester, notfalls mit Klagen! Die Beweislast liegt bei den  diskriminierenden Unternehmen – ganz richtig.

 

Nerdific: Dr. WHO …?

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Vom Blechspielzeug zum Kunstobjekt: Wie ein vom Celestial Toymaker aus dem Dr.WHO-Universum gebasteltes TinkerToy – vielleicht in einem Schwarzen Loch geformt? Fraktal „Tinker Toy“ ©scrano 2014

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Spin-Doctor?

Klicke auf Tardis und starte deine Reise auf den Spuren der erstaunlichen britischen SciFi Serie durch die Zeiten! Seit 30 Jahren schon bekennender Dr.WHO Fan:

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Dr. WHO’s Nemesis: Daleks

Über 50 Jahre faszinieren  die einfallsreichen Kreationen der Autoren des BBC-SciFi Kults die Zuschauer bereits:

Daleks, Cybermen, Telefonzellen-Zeitmaschine Tardis, Timelords, Sonic Screw driver und schräger britischer Humor, wer kann da schon nein sagen … Monty Python im All, nur noch skurrilere Einfälle und seit 1990 auch viel bessere Spezial-Effekte dank GGI. Mittlerweile erfreut uns die 12. Inkarnation bzw. Regeneration des ewigen Zeitreisenden von Gallifrey mit seinen exzentrischen Abenteuern. Immer begleitet von einer ebenso unerschrockenen Mitstreiterin von der Erde (aus Great Britain, of course). Weltuntergang? Kein Problem – ich bin der Doktor! Dr … WHO ?

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Animations: ©sevenoaksart

Darknet – Ein wenig Licht ins Dunkel

Ein nützliches E-Book als Information über das Darknet aus der Sicht von IT-Security aus dem Haus o’Reilly:

  • Patrolling the Dark Net

Gratis-Download von der Verlags-Seite.

Ein  Bericht bei Heise: Unterwegs im Darknet.

Mal ohne Sensationsheischerei seitens der Journaille und von Fachleuten erstellt.

 

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Criminal Tango – oder Schutz vor Schnüffelei?

 

Mathemagie:
Sieb des Eratosthenes

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Sierpinski Enigma ©scrano 2014

Grundprinzip

Das Sieb des Eratosthenes basiert auf der Eigenschaft, dass jede natürliche Zahl entweder eine Primzahl oder das Vielfache einer solchen ist. Zunächst werden alle Natürlichen Zahlen des gewünschten Intervalls in einer Liste aufgeschrieben:

Nun werden, bei 2 beginnend, alle Vielfachen der jeweils niedrigsten Zahl aus der Liste gestrichen (Diese können ja keine Primzahlen sein, da sie Vielfache der niedrigsten Zahl sind): Hat man dieses Verfahren oft genug durchgeführt, so bleiben am Ende nur noch die Primzahlen übrig (diese werden niemals gestrichen, da sie nicht vielfache irgendeiner kleineren Zahl sind):

zzzz Prinzip des Primzahl-Siebs.

Optimierung des Prinzips

Dieses Verfahren lässt sich jedoch noch deutlich optimieren, beachtet man folgende zwei Regeln:

  • Die kleinste Zahl, die als Vielfaches einer Primzahl gestrichen wird ist ihr Quadrat. Alle niedrigeren Vielfache sind bereits gestrichen, da sie auch Vielfache einer kleineren Primzahl sind. Die größte Zahl deren Vielfache noch gestrichen werden müssen ist die Wurzel der höchsten Zahl des Intervalls, in unserem Beispiel:
  • Damit sind wir in diesem Beispiel, dem Intervall von 2 bis 50 bereits nach 4 Schritten fertig! Es sind nur die Vielfachen von 2, 3, 5 und 7 zu streichen.

Einen Artikel über die Verwendung des Pythagoräischen Lambdoma, das eine Verwandtschaft mit diesem Verfahren aufweist als Primzahlsieb, werde ich demnächst einstellen. Hierzu fand ich einen interessanten Beitrag auf der Seite „tetraktys.de„, welcher diese Idee verfolgt. Auch Tetraktys und Lambdoma allgemein, ihr Bezug zur Musiktheorie und Harmonik, werden noch Gegenstand einiger Posts sein.

 

R.I.P. Europäische Halbleitertechnologie:
“Where have all the good times gone …”

 

Bereits in den Neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden verzweifelt millionenschwere staatliche Hilfen an die Elektronik-Industrie vergeben, um den Standort Deutschland zu sichern. Schon damals war dies ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. Die Firmen und auch diverse öffentliche und private Institute haben die Gelder zwar gerne genommen, doch das hoch gesteckte Ziel konnte zu keiner Zeit erreicht werden. Denkt man an die Firma Siemens, die Mega-Subventionen für die Entwicklung des Megabit-Chips erhalten hatte und letztlich den Prozess von Toshiba kaufte. Dann hatten sie noch Probleme, die fremde Technologie überhaupt zum Laufen zu bekommen. Denkt man an die Programme ProChip, Procar, in die Millionen gepumpt wurden, bevor sie schliesslich gefloppt sind. Oder an die staatlichen Hilfen in Dresden an Infineon oder Quimonda, die enormen Anstrengungen für eine Ansiedlung von AMD. Dann die erfolglose 300mm-Linie in Frankfurt/Oder, die auch mit Landesmitteln gefördert wurde. Alle diese staatlichen Subventionen haben nur dazugeführt, das Sterben ein wenig zu verlangsamen, jedoch wurde es nicht aufgehalten. Nun versucht das Land Baden-Württemberg (der Schwabe wird ja erst nach 40 Jahren gescheit …) mit Hilfsprogrammen über die Platform PRONTO das kärgliche Rest-Knowhow zu bündeln. Auch hier werden wieder Millionen verschwendet, die sicherlich woanders besser eingesetzt werden könnten. Nach dem Ende der Landshuter Halbleiter-Fabrik, ehemals Hitachi, nach dem Untergang von Quimonda in Dresden und der bevorstehenden Insolvenz der Telefunken Chip-Fertigung in Heilbronn sind überhaupt nur noch wenige Halbleiterproduzenten in Deutschland oder generell Europa tätig, mit ein paar Ausnahmen in Osteuropa. Das letzte Fähnlein der Aufrechten ist vom gegenwärtigen Stand der Technologie schon längst abgehängt. Oft leben sie nur noch von der Erfüllung von Uralt-Verträgen mit z.B. der Automobilindustrie. Ausser bei INTEL Ireland überall tote Hose. Aber selbst US-Konzerne geraten langsam in Schieflage:

Wenn sich schon IBM aus der Chipherstellung verabschieden will, welche Chancen haben wir da noch?

Nahezu alles, was irgendwie nach Silizium-Chip aussieht, riecht oder schmeckt, wird in Südost-Asien hergestellt. Das Monopol liegt bei Firmen wie zum Beispiel „Samsung“ oder „Charterd Semiconductor“ in Korea, Taiwan oder Singapore. Die Versorgung der hier in Europa noch bestehenden Produktionsstätten mit Anlagen-Ersatzteilen oder Serviceleistungen wird immer schwieriger. Kein Wunder, der Schwerpunkt der Service-Infrastruktur ist nach der jeweils höchsten Produktionsstättendichte ausgerichtet. Wegen all der Problematik haben auch die letzten Hersteller, die noch in Deutschland produzieren, ebenfalls ihre neuen Fabrikationen nach China verlagert. Bestenfalls wird noch in der Ukraine oder Russland gefertigt. Auch bei der Entwicklung neuen Know-hows geraten wir so ins Hintertreffen, der ehemalige „Think Tank“ Europa mit Deutschland als führendem Mitglied ist bald nur noch ein Aquarium mit dröge herum dümpelnden Goldfischen. Nun stellt sich die Frage: Bei einer so enorm automatisierten Fertigung, wie im Bereich der Silizium Technologie ist der Arbeitslohn wohl nicht der Hauptgrund für die Attraktivität der Fernost-Standorte. Was ermöglicht also diese Billigkonkurrenz aus Asien, welcher Faktor ist hierzulande der sogenannte Kostentreiber, wie man das so schön nennt ? Man muss sich dabei immer vor Augen halten: Chipherstellung folgt den Regeln einer Chemiefabrik, mit allen Problemen bei der Abfallentsorgung und den Sicherheitsvorschriften, die dieses Metier mit sich bringt. Der Verbrauch an toxischen Gasen und anderen giftigen Ausgangsstoffen ist enorm, der Ausstoss an Zwischenprodukten und Abfällen entsprechend gross, eine fachgerechte und gesetzestreue Entsorgung teuer. Das ist natürlich einfacher dort, wo ein Auge (oder auch zwei) zugedrückt werden. Entweder durch autoritäre staatliche Verordnung oder durch monetäre Zuwendungen an die entsprechenden Regulierorgane. Obwohl sich z.B. in China bereits Umdenken breitmacht. Wohin werden die asiatischen CHIP-Giganten dann ziehen? Nordkorea, oder als nächstes auf nach Afrika ? Wenn da nicht der kleine dicke Diktator und Ebola wären … oder politische Unsicherheit und Völkermord an der Tagesordnung !

Andererseits es ist sooo verführerisch: In den Schwellenländern kann man den Menschen noch ungestraft den Dreck vor die Haustür kippen. Der Reiz der Dritten Welt? Indien und Pakistan, bekannt durch ihre Skandale in der Textilproduktion, wären ja auch noch da …