Wasserstoff als Energieträger II – Die Brennstoffzelle

Brennstoffzellen – Stromquellen der Zukunft

Obwohl als neuartige und daher noch zu evaluiernde Technologie dargestellt, ist das Konzept und auch die praktische Anwendung von Brennstoffzellen seit fast einem Jahrhundert bekannt.

Es wird eine kurze Geschichte dieser Technologie vorgestellt und ihr moderner Einsatz besonders im Hinblick auf die e-Mobilität diskutiert.

Vortragende: Claudia Reuter, Dipl. Physikerin

  • Termin: 8.12.2017 18:00 – 21:00 Uhr
  • Dauer: 2 Stunden
  • Gebühr: 6€, Mindestteilnehmer 5, Anmeldung bis 31.10.2017.
  • Ort: Weilheim, Kirchheim oder Esslingen

Wasserstoff als Energieträger I – Erzeugung & Speicherung

Eine Übersicht über die Einsatzmöglichkeiten des Superrohstoffs Wasserstoff, seine Gewinnung und Speicherung.

Vortragende: Claudia Reuter, Dipl. Physikerin

  • Dauer: 2 Stunden
  • Termin: 1.12. 2017 18:00-21:00
  • Mindesteilnehmer: 5, Anmeldung bis 31.10.2017
  • Gebühr: 6€
  • Ort: Weilheim,  Esslingen oder Kirchheim

Fractalirium: Alles Jeck … oder was?

Von den tollen Tagen geht es in die Fastenwochen vor Ostern – vielleicht ein kurzer Moment des Innehaltens gefällig ? In unserer Zeit mit all der absurden Spass-Orientierung glaubt man fast, dass andauernd Karneval wäre. Da sind die Aschermittwochs wichtiger denn je – aber Nüchternheit ist ja leider aus der Mode gekommen.

Titelbild: Cracker Jack @scrano 2016

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Karnvalsgeist @scrano 2014
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Booo …! @scrano 2015

Und schliesslich am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei …

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Wasser des Lethe @scrano 2014
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Memento Mori @scrano 2013

 

 

Fractalirium: Die vielfältige Welt der Julian Discs

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Der grosse Uhrmacher ©scrano 2015

Julian Disc Formen werden mit Flammenfraktal Generatoren wie Apophysis oder JWildfire erzeugt. Mit ihnen kann man coole Steampunk Designs gestalten, oder zauberhafte Feenwelten.

Alle Fraktalbilder: ©scrano. Sie sind als Poster oder Kalender erhältlich, Anfragen via email an unsere Adresse.

 

 

Reduziert: Kunst-Kalender 2017 – als Präsent oder für das eigene Büro

Einige Ansichts-Exemplare für 2017 habe ich drucken lassen. Das Ergebnis ist sehr schön geworden. Preise kann ich daher auch angeben:

  • 20×20 cm Quadrat 24.95neu 14.95 €
spiral
Titelblatt: Fraktale 2017, Titelblatt, leider nur ein Foto, daher nicht so schön wie das echte.
  • 30×30 cm Quadrat 34.95 €
  • DIN A4 quer 24.95neu 14.95 €
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Schwetzinger Park in den Jahreszeiten – Titelblatt, leider nur ein Foto, daher nicht so schön wie das echte.

 

  • DIN A3 quer 34.95 €

Für unsere Kalender enthalten bei Quer- und Quadratformat ein zweizeiliges Standard-Kalendarium für 2017. Dies ermöglicht maximale Bildgrösse.

Die Kalender besitzen 12 Monatsblätter, ein Deckblatt und ein Rückblatt. Die Bindung erfolgt mit Metall-Spirale incl. Aufhänge-Öse.

Der Hintergrund ist nicht einfach weiss, sondern farblich und saisonal passend gestaltet, weiss ist auf Wunsch natürlich möglich.

Demnächst gibt es unsere Kalender auch bei ebay und dawanda zu beziehen.

  • Selbstabholung möglich, Versandpauschale 5 €.
  • Bei Versand: Rückgabe der unbeschädigten Ware ist möglich bis 14 Tage nach Erhalt.
  • Bei Selbstabholung: Rücktritt von Kauf nur direkt nach Ansicht der Ware.

Unsere Kalender sind keine Massenware, auf Wunsch können ohne Aufpreis zu einzelnen Blättern kleine Begleittexte erstellt werden, Pflanzenbeschreibungen etwa, oder andere Erläuterungen. Gedichte oder Aphorismen sind ebenfalls möglich.

Die Auflage ist auf eine Kleinserie <100 pro Motiv begrenzt. Einzelne Blätter gibt es auch als Poster bis ca. DIN A2, Versand oder Selbstabholung. Verpackung in einer Papprolle.

Posterpreise von ca. 9 € – 29 €. zzgl. 5 € Versand. Exakte Preise und Grössen auf Anfrage.

Motive:

  • Schöne Pflanzen aus heimischen Gärten und Fluren – Querformat.
  • Fraktalkunst – Quadratformat.
  • Mandala und Kaleidoskop – Quadratformat.
  • Mandala und 3D-Fraktale gemischt – Querformat

Motive aus unseren Kalendern:

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Pulsatilla aus einem unserer Pflanzenkalender
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Gartenmoschee im Herbst aus einem unserer Schwetzingenkalender
Time Passages aus dem Schwtzingenkalender
Time Passages aus dem reduzierten A4 Querformat Schwetzingenkalender
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Memory Effect aus einem unserer Mandalakalender
"Der Kuss" aus dem Fraktalkelender
„Der Kuss“ aus dem reduzierten 20×20 cm Quadratformat  Fraktalkalender

Alle Fotos und Digital Art: ©Christian und Claudia Reuter.

11. November:
Remembrance Day

… bei uns heisst er Volkstrauertag und findet am zweiten  Novemberwochenende statt – Gedenken an die Gefallenen des I. Weltkriegs, welcher das industrielle Töten auf die Schlachtfelder brachte. Und neue Dimensionen des Grauens eröffnete: Unterseeboote und Kampfflugzeuge. Danach nur eine kurze  Atempause, bis eine noch globalere Auseinandersetzung kam. Diese gebar die „Segnungen“ des Atomzeitalters – aus einer Massenvernichtungswaffe. Nun stehen wir vor einem zweiten kalten Krieg, oder schon wieder mitten darin. Die zukünftige Haltung der USA in diesem Konflikt: Donald Trump kann ich hier nicht einschätzen, Hillary war immer eine Hardlinerin wie Maggie Thatcher. Oh Leute, hättet Ihr doch bloss Bernie Sanders gewählt …

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Rot wie das Blut der sinnlos Dahingeopferten: Klatschmohn oder Türkenmohn. Die Blume der Unterweltskönigin Persephone. Er bedeckte einst die Schlachtfelder in Flandern.                      Demeter Mourning ©beast666 2015
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Wo wird der Weg hinführen … ? Passages ©beast666 2008
Treibsand oder Sackgasse …? Dissolution ©beast666 2008
Treibsand oder Sackgasse …? Dissolution ©beast666 2008

Der 11.November ist auch das Fest von St.Martin, der obwohl er Pazifist war – nicht leicht als kaiserlicher Leibgardist im alten Rom – als Schutzpatron der Soldaten gilt.

Ach ja, die Karnevalsaison am Rhein startet ebenfalls heute um 11:11 Uhr … na dann Alaf und Helau!

Steampunk Welten: Kapitän Nemo trifft Captain Kirk

Steampunk – das Wort haben viele schon gehört … vielleicht? Es handelt sich hier um eine komplette Subkultur, die eigentlich zurück auf Werke von utopischen Schriftstellern des frühen 19. Jhd. geht. Dazu kommt ein als magisch empfundenes Element, z.B. Alchemie oder Einflüsse aus der Horror-Literatur. Gemeinsam ist allem die Konstruktion einer Alternate Reality (AU). Dieses wurde schon in anderen Genres versucht, wie in der SciFi, wo meist eine fortschrittsorientierte, positiv aufgeladene Zukunftswelt vorgestellt wurde: Das Star Trek Universe ist so ein Beispiel. In solchen Szenarien war das AU aber eher ein Setting, das neben der Handlung als schmückendes Beiwerk diente. Beim Steampunk übernimmt die Alternativwelt allerdings die Hauptrolle, was den oft extrem detailverliebten Beschreibungen und Umsetzungen geschuldet ist. Steampunk inszeniert auch eher eine Märchenwelt als eine Gesellschaftsutopie

Das Phänomen Steampunk wurde von vielen Autoren bereits aufgegriffen, als das Wort noch gar nicht existierte. Steam=Dampfkraft darf hier nicht zu wörtlich genommen werden, es steht eigentlich für „Retro-Technologie“, so gibt es dann auch Diesel-Punk (1900-1930) oder Tesla-Punk ( fantastische Elektrotechnik). Und – wie sollte es auch anders sein Nazi-Punk, wo mit den angeblichen Wunderwaffen des 3. Reichs herumfantasiert wird, meistens zum Glück in satirischer Form.

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Technik-Utopie trifft Gothic – Steampunk Fairy ©scrano 2016 Referenzen: Steampunk circus girl by mizzd stock, books:jeanicebartzen27, wings:cocacolagirlie, dial:nieblastocks:

Steampunk in der Literatur:

Klassiker: Jules Verne, H.G.Wells, Mary Shelley, E.A.Poe, H.P.Lovecraft, sogar Mark Twain.

Modern: Philip K.Dick, Andre Norton, Frank Herbert, Terry Pratchett, Stephen King, Philip Pullman und viele andere, deren Alternativuniversen nicht nur technophile Utopien darstellen. Alle diese Autoren legen Wert auf elaborierte Darstellungen der „Dinge des täglichen Lebens“, mit den die Protagonisten den Alltag in ihrem exotischen AU meistern. Hervorzuheben ist hier vor allem Philip K. Dick „The Man in The High Castle“ und Philip Pullman’s „His Dark Materials“.

Viele Graphic Novels, selbst Manga spielen mit dem Thema. In der modernen Steampunk-Literatur haben die alten Klassiker manchmal sogar einen Auftritt als Romanfigur – H.G. Wells zum Beispiel. Bei den Wissenschaftlern avancierte besonders der exzentrische Nicola Tesla zum Kult-Heros der Szene. Da hätte ich doch einen Vorschlag: Wie wäre es mit Sir Isaac Newton, Genie, Physiker und Alchemist? Traut sich einer ?

Film und TV:

  • Der Goldene Kompass, nach Philip Pullman’s „His Dark Materials“
  • Dune, obwohl SciFi hat einen gewissen Retro-Charme, was Technologie anbelangt, dazu noch das Element des Schamanismus
  • Sky Captain and the World of Tomorrow (Diesel Punk – Nazi Punk)
  • Time Machine, ich liebe die Version von 1960, aber die Sets in der neuen Verfilmung sind einfach Klasse
  • Wild Wild West, Kinoversion einer TV-Serie aus den 1970igern
  • Legend – eine TV-Serie, die es leider nicht in unser TV geschafft hat – Steampunk, Western Style, lustig und mit MacGyver & Q!
  • Iron Sky – Nazi Punk, völlig überdrehte Satire
  • Liga der ausserordentlichen Gentlemen, nach einer Graphic Novel
  • Warehouse 13, TV-Serie mit jeder Menge Steampunk-Artefakten und einer weiblichen H.G.Wells!
  • Sherlock Holmes – Kinoversion mit Robert Downey, Jude Law
  • Tomb Raider – Erster Teil der Lara Croft Videogame Verfilmung
  • Dr.WHO – the one and only … Geniestreich der BBC
  • Prestige – Meister der Magie, wo Nicola Tesla einen unvergesslichen Auftritt hat

Videospiele sind auch auf Steampunk abonniert: Bei so einem Angebot an AU – wäre auch verwunderlich, wenn nicht.

Kunst:

  • Digital Art als Malerei und Mixed Media gibt es jede Menge im Kunstportal deviantart.
  • Skulpturen, die oft sehr aufwendig gestaltet sind und Retro-Technik simulieren, auch Grossplastiken.
  • Retro-Design für moderne Technik, wie bei Computern.
  • Natürlich Schmuck und Mode, für die Fan-Szene, die sich in dem wohl aufwendigstem Cosplay ergeht, das jenseits des Trekkie-Versums existiert.
  • Neo-Logismen, die wissenschaftliche Begriffe durch mystisch eingefärbte ersetzen: Anabaric für elektrisch, Differenzmaschine für Computer, Marconiphone für Mobile Phones (sollte besser Teslaphone heissen) oder der Wiedereinführung des Äthers als eine Art Weltraum-Medium.

Wie man sieht, ist Steampunk nicht so sehr die Verherrlichung der Technik, wie in den oft naiven Space Operas – und dem jüngsten Utopia-Kinderfilm von George Clooney (hey – Kaffee in Alukapseln ist eine Umweltsauerei, Du Heuchler) – A World Beyond. Hier werden die alten Techno-Heroen wieder einmal missbräuchlich zitiert.

Gerade indem Steampunk auf Verne, Wells und Shelley zurückgeht – mit Einlassungen von Poe und Lovecraft, ist es durchaus eher techno-skeptisch und wenig future-euphoric. Nicht umsonst stzt es sich zusammen aus Steam (oder einem anderen Schlüsselwort für eine technologische Ära) und Punk (entwertet, Schrott). Dies zeigt schon eine ironisierende Haltung zu der Thematik, dazu kommt noch ein postapokalytischer Touch. Es sollte daher vielleicht heissen: Nemo und Kirk treffen Mad Max …? schliesslich hatten H.G.Wells und Jules Verne*** durchaus düstere Vorstellungen von der Zukunft der Menschheit – da hilft auch kein Art Deco oder Victorian Gothic Schick als Puderzucker.
Jules Verne’s eher kritische und fortschritts-skeptische Anmerkungen in seinen bekannten Romanen wurden von seinem Verleger allesamt zensiert. Erst spät fand man in seinem Nachlass entsprechende Zeugnisse, unter anderem den sehr düsteren Roman: „Paris im 20. Jahrhundert.“

H.G. Wells berühmtes Werk „Time Machine“ ist eigentlich eine sehr böse Satire auf die Klassengesellschaft im viktorianischen England. Sein Gesamtwerk ist sehr politisch, in vieler Hinsicht ähnelt er damit Mark Twain.

Warum also dieser Steampunk-Hype, trotz der morbiden Tendenzen? Wie bereits gesagt, eine Märchenwelt – wie Harry Potter für Kids, eben für Erwachsene. Fin de Siecle Dekadenz hatte schliesslich Stil und Eleganz, daher wirkt dieses ästhetische Konzept zusammen mit Art Deco oder Jugendstil auch in unsere Zeit hinein. Und es gab noch etwas Aufregendes, Romantisches und Sehnsuchtsvolles in der viktorianischen Epoche, trotz aller Schwanengesänge. Ein bisschen Apokalypse ist auch ganz schön – wenn man sie durch eine coole Steampunk-Brille betrachtet!

Also auf zu Abenteuer, Romantik und schräger Wissenschaft, wie es in einem Fan-Magazin heisst.